Hochschullehrer:
Student:
  • Matthias Obermann
Beginn:
  • 19.03.2007
Ende:
  • 19.11.2007

Bei der Interlaced Übertragung von Videodaten handelt es sich um ein Übertragungsverfahren aus den Anfängen der Video-übertragung. Um Datenrate zu sparen, werden dabei zu jedem Zeitschritt nicht einzelne Vollbilder übertragen, sondern jeweils nur um eine Bildzeile versetzte Halbbilder.


Bei der Darstellung von Videodaten im Interlaced Format auf modernen Wiedergabegeräten oder bei der Extraktion von Standbildern aus einer Sequenz muss aus zwei Halbbildern wieder ein Vollbild erzeugt werden. Da aber ein zeitlicher Versatz zwischen den einzelnen Halbbildern besteht liefert ein direktes Zusammenführen der Halbbilder nur schlechte Ergebnisse und es sind aufwändigere Verfahren zum Deinterlacing nötig.


Im Rahmen dieser Arbeit soll die Verwendbarkeit der dreidimensionalen frequenzselektiven Extrapolation für das Deinterlacing untersucht werden. Bei der frequenzselektiven Extrapolation wird ausgehend von den bekannten Daten ein Modell des Signals erzeugt, das auch in Gebieten definiert ist, über denen keine Information bzgl. des Signals besteht (hier die ausgelassenen Bildzeilen). Bei Verwendung der frequenz-selektiven Extrapolation zum Deinterlacing ist die geometrische Beziehung der ausgelassenen Zeilen zu den übertragenen Zeilen von großer Bedeutung. Weiterhin soll im Rahmen der Arbeit ein Vergleich der so erzielbaren Ergebnisse mit den Ergebnissen bekannter Verfahren durchgeführt werden.